Märkische Oderzeitung

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Die Märkische Oderzeitung (MOZ) ist eine bedeutende regionale Tageszeitung mit Sitz in Frankfurt (Oder) und spielt eine zentrale Rolle in der regionalen Medienlandschaft Brandenburgs. Sie erreicht eine breite Leserschaft im Osten Deutschlands und ist eine wichtige Informationsquelle für lokale, regionale sowie überregionale Nachrichten. Sie wurde 1990 als Nachfolger der DDR-Zeitung “Neuer Tag” gegründet. 

Das Medienangebot umfasst neben der Tageszeitung auch verschiedene Anzeigenblätter wie den „Märkischen Sonntag“ und „Märker“ sowie weitere lokale Titel wie den „Oranienburger Generalanzeiger“ und „Hennigsdorfer Generalanzeiger“ die ein breites Themenspektrum abdecken.

Die Märkische Oderzeitung ist Teil der Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG, welche wiederum zur Frankfurter Mediengesellschaft mbH & Co. KG gehört. Diese ist vollständig im Besitz der Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG mit Sitz in Ulm, einer großen regionalen Mediengruppe. Diese Eigentumsstruktur umfasst diverse Tochtergesellschaften und konsolidiert Redaktion, Druck, Auslieferung und Logistik sowie das Werbegeschäft unter dem Management der NPG. 

Die MOZ setzt auf ein breites Portfolio von Titel und bietet gedruckte und digitale Angebote. Die Zeitung hat ihren Hauptsitz mit Redaktion und Druckerei in Frankfurt (Oder).

Wichtige Fakten

Zuschaueranteil25.1%
EigentumstypPrivat
InhaltstypBezahlt
Aktive Transparenz
Unternehmen/Kanal informiert proaktiv und umfassend über seine Eigentumsverhältnisse, Daten werden ständig aktualisiert und sind leicht überprüfbar
Medienunternehmen / GruppenMärkisches Medienhaus GmbH & Co. KG
legal_identifier: Gesellschaft mit beschränkter Haftung und Compagnie Kommanditgesellschaft Amtsgericht Cottbus HRB 7025 CB

Eigentum

Eigentumsstruktur

Die Märkische Oderzeitung wird von der Märkischen Medienhaus GmbH & Co. KG herausgegeben, die sich im Besitz der Frankfurter Mediengesellschaft mbH & Co. KG befindet. Die Frankfurter Mediengesellschaft ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Neue Pressegesellschaft (NPG) mbH & Co. KG mit Sitz in Ulm.
Durch diese Eigentümerstruktur hält die Familie Ebner indirekt einen Anteil von 63,3 % an der Märkischen Oderzeitung. Die Beteiligung der Familie Ebner an der NPG umfasst direkte Beteiligungen und zusätzliche Anteile, die über die ZVD Mediengesellschaft mbH gehalten werden. Ruth Aberle hält über ihre Beteiligung an der NPG indirekt einen Anteil von 31,4 % an der Zeitung. Die restlichen rund 5,3 % werden von anderen Kleinaktionären der NPG gehalten.

StimmrechteFehlende Daten
Einzelne Eigentümer

Medienunternehmen / Gruppen

Fakten

Gründungsjahr1952

Die Märkische Oderzeitung ist die Nachfolge Zeitung der DDR-Zeitung “Neuer Tag”. Diese war am 15. August 1952 als offizielles Organ der Bezirksleitung der SED Frankfurt (Oder) gegründet worden. Unter dem Namen Märkische Oderzeitung erschien die Zeitung zum ersten Mal nach ihrer Gründung 1990 noch im selbem Jahr.

Gründer
  • Redaktionsteam "Neuer Tag"

    Die Märkische Oderzeitung (MOZ) wurde offiziell im März 1990 gegründet, ging jedoch direkt aus der DDR-Bezirkszeitung „Neuer Tag“ hervor, dem ehemaligen Presseorgan der SED-Bezirksleitung Frankfurt (Oder).

    Am 17. März 1990, einen Tag vor den ersten freien DDR-Volkskammerwahlen, wurde aus der Partei- und Bezirkszeitung „Neuer Tag“ die unabhängige Tageszeitung „Märkische Oderzeitung“. Herausgeber war zunächst die Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG und viele Redakteure des „Neuen Tages“ wurden übernommen.

    Initiator dieser Umwandlung war die Redaktion selbst, die sich Anfang 1990 im Zuge der friedlichen Revolution offen und auf eigenen Entschluss von der SED löste. Die MOZ wurde damit zur Stimme einer vom Staat unabhängigen Presse in Frankfurt/Oder und Umgebung. Ein einzelner Gründer wird nicht genannt – die Entwicklung war vielmehr ein kollektiver redaktioneller und gesellschaftlicher Reformprozess kurz vor dem Ende der DDR.

CEO
  • Marc Nickol

    Marc Nickol ist Geschäftsführer des Märkischen Medienhauses und der MOZ (Märkische Oderzeitung). Er ist seit mehreren Jahren im Unternehmen tätig und verantwortet zentrale Geschäftsbereiche. Stationen seiner Karriere umfassen leitende Positionen im Anzeigenverkauf und der Verlagsleitung verschiedener Medienhäuser. Nickols berufliche Laufbahn ist geprägt von langjähriger Erfahrung in der Regionalzeitungslandschaft, insbesondere im Bereich Brandenburg. Zudem ist er Teil der Geschäftsleitung der Lausitzer Rundschau und vertritt die Interessen des Verlages auch nach außen.

  • Thomas Radek

    Thomas Radek ist Vorsitzender Geschäftsführer des Märkischen Medienhauses sowie der Lausitzer Rundschau und verantwortet damit die Leitung der größten Mediengruppe Brandenburgs. Vor seiner Tätigkeit im Unternehmen war er Geschäftsführer bei der SWP Hohenlohe und verfügt über Erfahrung im Management verschiedener Medienhäuser. Gemeinsam mit Marc Nickol bestimmt Radek die strategische Ausrichtung und Transformation des Medienhauses im Zuge aktueller Zusammenschlüsse und Strukturreformen. Als Teil einer achtköpfigen Geschäftsleitung koordiniert er zentrale Unternehmensaktivitäten und die Steuerung in der gesamten Verlagsgruppe.

Chefredakteur
  • Claus Liesegang

    Claus Liesegang, geboren 1968 im Oberallgäu, ist ein erfahrener Lokaljournalist und seit Januar 2017 Chefredakteur der Märkischen Oderzeitung (MOZ) in Frankfurt (Oder). Seit August 2024 leitet er zusätzlich die Lausitzer Rundschau in Cottbus, nachdem er die Position von Oliver Haustein-Teßmer übernommen hatte . 
    Zuvor war er unter anderem stellvertretender Chefredakteur des Wiesbadener Kuriers und Chefredakteur des Donaukuriers in Ingolstadt .

Andere wichtige Personen
  • Oliver Haustein-Teßmer

    Oliver Haustein-Teßmer ist seit August 2024 Chief Transformation Officer bei der Neuen Pressegesellschaft und verantwortlich für Initiativen zur digitalen Transformation verschiedener Medienmarken, darunter Südwest Presse, Märkische Oderzeitung und Lausitzer Rundschau.

    Zuvor war Haustein-Teßmer über acht Jahre lang Chefredakteur der Lausitzer Rundschau. Zu Beginn seiner Karriere arbeitete er als Trainee und Redakteur bei der Lausitzer Rundschau, als Redakteur bei Axel Springer SE und als Nachrichtenchef beim Trierischen Volksfreund. Er studierte Geschichte und Politik und absolvierte ein Executive-Programm für Nachrichteninnovation und Führung an der Craig Newmark Graduate School of Journalism.

  • Tilo Schelsky

    Tilo Schelsky, seit September 2020 Geschäftsführer der Neuen Pressegesellschaft Ulm, verfügt über fast drei Jahrzehnte Erfahrung in der Medienbranche. Zuvor leitete er unter anderem die Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung, die DuMont Regionalmedien Holding sowie den Nordkurier und war in Führungspositionen bei Axel Springer und dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag tätig. 

    Neben seiner Rolle in Ulm ist er Geschäftsführer des Märkischen Medienhauses in Frankfurt (Oder) und der LR Medienverlag und Druckerei GmbH in Cottbus und verantwortet konzernweit den Bereich Zustellung und Logistik. Öffentliche Angaben zu politischen oder religiösen Zugehörigkeiten liegen nicht vor.

  • Andreas Simmet

    Andreas Simmet ist seit dem 1. Januar 2020 Vorsitzender der Geschäftsführung der Neuen Pressegesellschaft mbH & Co. KG mit Sitz in Ulm. Zuvor übernahm er bereits im Jahr 2012 die Geschäftsführung des Märkischen Medienhauses in Frankfurt (Oder). Er begleitet die strategische Expansion der NPG, etwa durch den Erwerb des Schwäbischen Tagblatts und der Medienholding Süd, wodurch das Unternehmen zur drittgrößten regionalen Mediengruppe Deutschlands aufstieg. In seiner Rolle steuert Simmet weit verzweigte Medienaktivitäten und hält zahlreiche Führungspositionen in Tochterunternehmen inne, darunter Logistik- und Zustelldienste sowie Marketingagenturen.

KontaktKellenspring 6
15230 Frankfurt (Oder)
Germany
kundenservice@moz.de
+49 335 66599 557
http://www.moz.de
UmsatzFehlende Daten
BetriebsgewinnFehlende Daten
Werbung (in % der Gesamtfinanzierung)Fehlende Daten
MarktanteilFehlende Daten
Schlagzeilen
Metadaten

Marktanteil je Bundesland berechnet nach der IVW Verbreitungsanalyse 2024.

Finanzielle Kennzahlen wie Umsatz und operatives Ergebnis liegen nur auf Konzernebene vor, beispielsweise aus den Rankings der Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG, und konnten daher nicht titelbezogen ausgewiesen werden.

 

Quellen
Dokumente
  • Wiedergabe des aktuellen Registerinhalts, Märkisches Medienhaus, HRB 119 FF
    File
  • Ausdruck Handelsregister A, Märkisches Verlag- und Druckhaus GmbH & Co. KG, HRA 8 FF
    File
  • Historischer Abrduck, Märkisches Verlag- und Druckhaus GmbH & Co. KG, HRA 8 FF
    File
  • Wiedergabe des aktuellen Registerinhalts, Neue Pressegesellschaft, HRA 2005
    File
  • Ausdruck Handelsregister A, Neue Pressegesellschaft, HRA 2005
    File
  • Historischer Abrduck, Neue Pressegesellschaft, HRA 2005
    File
  • Konzernabschluss 2023, Neue Pressegesellschaft, HRA 2005
    File