Rundfunk Berlin-Brandenburg

Logo of Rundfunk Berlin-Brandenburg

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) ist die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt für die Länder Berlin und Brandenburg und gehört als Mitglied der ARD zu den wichtigen Medienhäusern Deutschlands. Er bietet ein breit gefächertes Programm mit Radioprogrammen wie radioeins und Inforadio, Fernsehformaten wie rbb Fernsehen, Online-, Podcast- und Kulturangeboten. Die Zielgruppe ist regional ausgerichtet, doch das Programm erreicht durch überregionale Inhalte und digitale Medien auch ein Publikum darüber hinaus. Eigner ist als öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt die Öffentlichkeit; die Leitung erfolgt über Intendanz, Direktionen und einen Rundfunkrat sowie einen Verwaltungsrat. Die Leitung der Intendanz fällt seit 1. September 2023 auf Ulrike Demmer. Der Verwaltungsrat wurde am 27. November 2025 neu gewählt und konstituiert sich noch. Die Programmdirektion leitet seit Oktober 2025 Robert Skuppin. Der rbb ging aus der Fusion der Rundfunkanstalten Sender Freies Berlin (SFB) und dem Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (ORB) im Jahr 2003 hervor. Der Hauptsitz des rbb ist Berlin und Potsdam.


Unter der Intendanz von Patricia Schlesinger (2016-2022) geriet der Sender in erhebliche Kritik. Vorwürfe um Vetternwirtschaft, überhöhte Spesen, fragwürdige Bonuszahlungen und ein stark umstrittenes Bauprojekt – das „Digitale Medienhaus“ – führten 2022 zu ihrer fristlosen Kündigung. Für Ermittlungen zur Veruntreuung von öffentlichen Geldern durchsuchte die Generalstaatsanwaltschaft die Büroräume des rbb in Berlin im Jahr 2022 und beschlagnahmte Dokumente. Ein Untersuchungsausschuss des Landtags Brandenburg beschäftigt sich mit dem Vorgehen und bezeichnete das Verhalten der Führung als Teil einer „Kultur der Verantwortungslosigkeit“, insbesondere im Hinblick auf Kontrolle durch Gremien und Transparenz. Vor allem durch das Bauprojekt “Digitales Medienhaus” entstand ein Schaden von fast 7 Millionen Euro, welcher in Planungsverfahren, Beraterkosten und gekündigte Verträge floss.


Neben politischen Spannungen wurden auch Compliance-Mängel und die Freistellung bzw. Kündigung von Führungsmitgliedern wie Verena Formen-Mohr als Leiterin der Intendanz und von Susann Lange als juristische Direktorin eingeleitet. Zudem führt der rbb Rechtsstreitigkeiten mit ehemaligen Geschäftsführern seiner Tochterfirma rbb Media, welche Beraterverträge vorbei an Transparenzrichtlichen und Kontrollgremien abgeschlossen haben. Die internen Spannungen und das regelwidrige Verhalten wurden von Whistleblowern beim rbb an die Medien durchgestochen, womit die Missstände erst publik wurden.


Unter der neuen Leitung versucht der Sender durch Einsparprogramme und strukturelle Reformen finanziell und organisatorisch aus der Krise herauszukommen. Mit der neuen Intendanz wird betont, dass Programm, Mitarbeiter sowie die öffentliche Relevanz wieder stärker in den Fokus gerückt werden müssen.

Wichtige Fakten

GeschäftsformStaatlich finanziert
RechtsformAnstalt des öffentlichen Rechts
GeschäftssektorenEvent- & Kulturevents, Hochschulbetrieb und Berufsausbildung

Eigentum

Einzelne Eigentümer

Medien

Andere Medienkanäle / Andere Medien

Andere TV-Kanäle

rbb fernsehen

Andere Radiostationen

rbb 88.8
rbb Antenne Brandenburg 
rbb fritz 
radioeins 
radio3

Andere Online-Kanäle

http://rbb-online.de

Fakten

Anderes Mediengeschäft

Marketing- & Werbegeschäft 

  • rbb Media GmbH (100%)
  • SportA Sportrechte- und Marketing-Agentur GmbH (5,56%) 

Film- & Fernsehproduktion: 

  • DEGETO FILM GmbH (11,11%)
  • ARTE Deutschland TV GmbH (4%)
  • DOKfilm Fernsehproduktion GmbH (50%)
  • ARD Media GmbH (11,11%) 

Radio- & Audioproduktion: 

  • “Der Apparat” Multimedia GmbH (90%) 

Hochschul- & Forschungsbetrieb: 

  • ems - electronic media school / Schule für elektronische Medien gGmbH (100%)
  • AGF Videoforschung GmbH (1,76%)
  • ARD / ZDF Medienakademie gGmbH (5,3%) 

Stiftung & Archiv: 

  • Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv (14,28%)
Gründungsjahr2003

Der rbb ging aus der Fusion des Senders Freies Berlin (SFB) und des Ostdeutschen Rundfunks Brandenburg (ORB) hervor.

Angestellte2,024
KontaktMasurenallee 8-14
14482 Berlin
internet@rbb-online.de
+49030 / 97 99 3 - 0
http://www.rbb-online.de
SteuernummerAnstalt des öffentlichen Rechts
UmsatzEUR 526.4 Million / USD 568.5 Million (2024)
BetriebsgewinnEUR 3.8 Million / USD 4.1 Million (2024)
Werbung (in % der Gesamtfinanzierung)Fehlende Daten
Vorstand + Interessen Vorstand
  • Ulrike Demmer

    Ulrike Demmer (* 3. April 1973 in Solingen) ist eine profilierte deutsche Journalistin und seit dem 1. September 2023 Intendantin des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Sie studierte Rechtswissenschaften in Bonn und Berlin und absolvierte danach die Berliner Journalistenschule. In ihrer journalistischen Laufbahn war sie unter anderem Korrespondentin für das „Spiegel“-Magazin, später stellvertretende Leiterin des Berliner Büros beim Focus sowie Leiterin der Parlamentsredaktion im RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Zwischen 2016 und 2021 war sie stellvertretende Regierungssprecherin der Bundesregierung – Erfahrung, die sie nun als Intendantin in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk einbringt.

  • Nicole Küchler-Stahn

    Nicole Küchler-Stahn (* 1980) ist eine deutsche Medienmanagerin, Wirtschaftswissenschaftlerin und Hochschullehrerin. Seit Januar 2024 ist sie Verwaltungs-, Produktions- und Betriebsdirektorin sowie stellvertretende Intendantin des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Zuvor lehrte sie als Professorin für Public- und Nonprofit-Management an der HTW Berlin und an der Frankfurt University of Applied Sciences mit Fokus auf Modernisierung des  öffentlichen Verwaltungswesen.

  • Robert Skuppin

    Robert Skuppin (* 1964 in Cham, Bayern) ist ein deutscher Journalist und Medienmanager, der seit dem 16. Oktober 2025 als Programmdirektor beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) tätig ist. Er studierte Publizistik, Politologie und Geschichte und startete seine Radio­laufbahn 1988 als Nachrichtenredakteur bei Radio 100. Ab 1999 wurde er als Moderator bei Radioeins bekannt. Seit 2023 leitet er beim rbb zudem als  Bereichsleiter den Bereich Kultur und Wissen.

Verwaltungsrat + Interessen Aufsichtsrat
  • Der Verwaltungsrat

    Der Verwaltungsrat des rbb besteht aus 8 Mitgliedern. Diese wurden am 27. November 2025 für einen Zeitraum von 4 Jahren gewählt. Eine Stelle ist bis zum 17. Dezember 2025 unbesetzt.

  • Katharina de la Durantaye

    Katharina de la Durantaye ist Professorin für Zivil- und Medienrecht und bringt als ausgewiesene Expertin für Medien-, Wettbewerbs- und Immaterialgüterrecht eine juristische und wissenschaftliche Perspektive in den Verwaltungsrat. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen insbesondere auf Urheberrecht, Plattformregulierung und Datenrecht, damit adressiert sie zentrale rechtliche Herausforderungen der Digitalisierung.

  • Olaf Köppe

    Olaf Köppe wurde als sachverständiges Mitglied in den neuen RBB-Verwaltungsrat gewählt und bringt wirtschafts- oder medienbezogene Expertise in das Gremium — damit deckt er eine der vom Staatsvertrag geforderten Kompetenzsäulen ab.

  • Wolfgang Krüger

    Wolfgang Krüger ist bereits Vorsitzender des RBB-Verwaltungsrats — und mit der jüngsten Wahl erneut im Gremium bestätigt worden. Er verfügt über langjährige Erfahrung aus Journalismus, Medien und Wirtschaft, zum Beispiel als früherer Intendant und später Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer. Mit seiner Expertise in Medien, Verwaltung und Führung ist er Schlüsselfigur bei der Aufsicht und strategischen Steuerung des RBB in Zeiten von Transformation und Konsolidierung.

  • Ulrike Meier

    Ulrike Meier ist neu in den Verwaltungsrat gewählt worden und übernimmt damit eine von sechs sachverständigen Positionen — sie dürfte insbesondere betriebswirtschaftliche oder medienwirtschaftliche Expertise einbringen. Damit unterstützt sie das Gremium bei wirtschaftlichen, organisatorischen und strukturellen Entscheidungen für den Sender. Ihre Wahl verdeutlicht das erklärte Ziel des RBB, verschiedene Fachkompetenzen im Verwaltungsrat abzubilden.

  • Fränzi Kühne

    Fränzi Kühne gehört mit der Neuwahl ebenfalls dem RBB-Verwaltungsrat an.  Sie ergänzt das Gremium mit Social Media Fachkenntnis.

  • Ursula Weidenfeld

    Dr. Ursula Weidenfeld wurde ebenfalls als sachverständiges Mitglied in den Verwaltungsrat gewählt — ihre Expertise dürfte im Bereich Medienwissenschaft oder Medienwirtschaft liegen und somit das notwendige Fachwissen für Medienaufsicht und Governance einbringen. Sie ist Wirtschaftsjournalistin und hat unter anderem für die Wirtschaftswoche, die Financial Times Deutschland und das Handelsblatt geschrieben.

Aufsichtsrat + Interessen Aufsichtsrat
  • Der Rundfunkrat

    Der Rundfunkrat des rbb besteht aus 34 Mitgliedern. Sie werden von Organisationen und Gruppierungen aus den Ländern Berlin und Brandenburgs entsandt, um die Interessen der Öffentlichkeit abzubilden: 

  • Frank Becker

    Frank Becker ist Diplom-Verwaltungswirt und seit 2013 Landesvorsitzender des Deutschen Beamtenbundes (dbb) Berlin. Seit 2023 gehört er dem Rundfunkrat des Rundfunk Berlin-Brandenburg an und wurde 2025 zu dessen Vorsitzenden gewählt. In dieser Funktion betont er den erheblichen Veränderungsdruck, unter dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk steht.

  • Elisabeth Herzog-von der Heide

    Elisabeth Herzog-von der Heide ist stellvertretende Vorsitzende des rbb-Rundfunkrates. Sie ist zudem seit 2002 Bürgermeisterin der Stadt Luckenwalde und gehört der SPD an. Zuvor war sie als Rechtsanwältin tätig und wechselte nach der Wiedervereinigung in die kommunale Verwaltung, wo sie 1995 Beigeordnete wurde. Im rbb-Rundfunkrat vertritt sie die kommunalen Spitzenverbände Brandenburgs und wirkt dort als stellvertretende Vorsitzende des Gremiums.

  • Elena Kountidou

    Elena Kountidou wurde von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in den Rundfunkrat des Rundfunk Berlin-Brandenburg entsandt. Sie ist Geschäftsführerin der Organisation Neue deutsche Medienmacher*innen und übernimmt damit eine Stimme vonseiten einer zivilgesellschaftlichen Gruppe imrbb-Rundfunkrat. Mit ihrem Engagement steht sie für Vielfalt und gesellschaftliche Pluralität im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

  • Christian Amsinck

    Christian Amsinck vertritt im rbb-Rundfunkrat die Interessen der Wirtschaft und wurde von der Vereinigung der Unternehmensverbände Berlin und Brandenburg entsandt. In Diskussionen um Reformen beim rbb äußert er oft wirtschaftliche und strukturelle Kritik, insbesondere in Bezug auf Einsparungen und Effizienz beim Sender. Seine Position ist eng verbunden mit der privatwirtschaftlichen Perspektive und bringt eher unternehmerische Sichtweisen in die Aufsicht des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ein.

  • Regine Auster

    Regine Auster sitzt im rbb-Rundfunkrat als Vertreterin der Umwelt- und Naturschutzverbände aus Berlin und Brandenburg. Sie bringt umweltpolitische und zivilgesellschaftliche Aspekte in die Medienaufsicht ein und setzt sich dafür ein, dass der Sender Umwelt- und Demokratiefragen sensibel begleitet. Ihre Person ist mit der Vertretung und Repräsentation ökologischer Anliegen sowie partizipativer Bürgerbeteiligung in der Berichterstattung im rbb verbunden.

  • Frank Feuerschütz

    Frank Feuerschütz ist Mitglied im rbb-Rundfunkrat und vertritt dort den Landesjugendring des Landes Berlin und Brandenburg. Seine Rolle stellt einen jugendpolitischen Blickwinkel dar und gewährleistet, dass lokale und jugendbezogene Belange bei der Medienaufsicht Berücksichtigung finden.

  • Christian Goiny

    Christian Goiny ist Politiker der CDU und Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin. Als medienpolitischer Sprecher seiner Fraktion ist er seit mehreren Jahren im rbb-Rundfunkrat vertreten und vertritt dort die Positionen seiner Fraktion zu Medien- und Rundfunkfragen.

  • Katharina Riedel

    Katharina Riedel ist Regisseurin und Medienpädagogin. Mitglied des rbb-Rundfunkrats und vertritt dort gesellschaftliche Vielfalt und pluralistische Positionen in der Filmbranche. Sie ist Mitglied in regionalen Verbänden der Film- und Fernsehindustrie, sowie des Landesmusikrates für Berlin und Brandenburg und engagiert sich dafür, dass unterschiedliche Perspektiven in Programm und Aufsicht eingebunden werden.

  • Harald Geywitz

    Harald Geywitz wurde in den rbb-Rundfunkrat entsandt und vertritt dort die evangelischen kirchlichen Gemeinschaften. Er sorgt dafür, dass religiöse Perspektiven und die Anliegen der evangelischen Kirchengemeinden in der Arbeit des Rundfunks berücksichtigt werden.

  • Sven Rissmann

    Sven Rissmann wurde durch das Berliner Abgeordnetenhaus in den rbb-Rundfunkrat entsandt. Er ist Rechtsanwalt und CDU-Abgeordneter. Er repräsentiert die politischen Mandatsträger der CDU Berlins und trägt die kommunale Perspektive in die Medienaufsicht ein.

  • Stefan Schenk

    Stefan Schenk ist Mitglied des rbb-Rundfunkrats und vertritt die Interessen von Menschen mit Behinderung. Er ist Teil des Rundfunkrates als Teil des Beirates Menschen mit Behinderungen Berlin und Landesbehindertenbeirat Brandenburg. Er bringt seine beruflichen Erfahrungen und Interessen von Menschen mit Behinderung in die Aufsicht und die strategische Beratung des Senders ein.

  • Diana Golze

    Diana Golze ist Mitglied des rbb-Rundfunkrats und bringt als Vertreterin der Arbeiterwohlfahrtverbände (AWO) Berlin und Brandenburg politische und gesellschaftliche Expertise in die Arbeit des Gremiums ein. Sie beteiligt sich an der Kontrolle und Beratung des öffentlich-rechtlichen Senders. Sie ist zudem Mitglied der Partei Die Linke.

  • Dirk Siegfried

    Dirk Siegfried gehört dem rbb-Rundfunkrat an und vertritt die Interessen des Lesben- und Schwulenverbands Deutschland (LSVD) Berlin-Brandenburg. Er bringt die Sichtweisen der LSBTIQ-Community in die Medienaufsicht ein und engagiert sich für Vielfalt und Inklusion im Rundfunk.

  • Martin Hagemann

    Martin Hagemann ist Mitglied des rbb-Rundfunkrats für die Amtsperiode 2025–2029. Er vertritt dort die Perspektiven seiner entsendenden Institutionen, der Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten der Berliner Hochschulen und Brandenburgische Landeskonferenz der Hochschulpräsidentinnen und -präsidenten. Er  beteiligt sich an der Beratung zu programmlichen und organisatorischen Themen des Senders.

  • Erik Stohn

    Erik Stohn ist Volljurist und Abgeordneter der SPD im Landtag Brandenburg und gehört dem rbb-Rundfunkrat an. Er bringt seine parlamentarische und juristische Erfahrung ein und wirkt an Entscheidungen über die Aufsicht des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mit.

  • Norman Heise

    Norman Heise ist Mitglied des rbb-Rundfunkrats für die Amtszeit 2025–2029. Er vertritt dabei die Interessen des Landeselternausschuss Berlin und Landesrat der Eltern Brandenburg und bringt so die Perspektive der Eltern in die Medienaufsicht ein.

  • Dörte Thie

    Dörte Thie ist offiziell im Kreis der entsandten Mitglieder des rbb-Rundfunkrats gelistet. Sie vertritt dort die Interessen und Perspektiven der Handwerkskammer Berlin und Handwerkskammern des Landes Brandenburg.

  • Frauke Hemm

    Frauke Hemm ist Mitglied des Rundfunkrats und wurde durch die Industrie‑ und Handelskammern in Berlin und Brandenburg entsandt.

  • Daniel Tripke

    Daniel Tripke ist Mitglied des rbb-Rundfunkrats für 2025–2029. Er vertritt dort die Interessen des Landessportbund Berlin e. V. und Landessportbund Brandenburg e. V.

  • Jala El Jazairi

    Jala El Jazairi vertritt als Mitglied des rbb-Rundfunkrats die Interessen von Menschen mit Migrationsgeschichte in Berlin und Brandenburg im Auftrag der Berliner Senatsabteilung für Integration und Migration und die Integrationsbeauftragte oder den Integrationsbeauftragten des Senats.

  • Andrea Kühnemann

    Andrea Kühnemann sitzt für die Gewerkschafts- und Journalistenvertretung im rbb-Rundfunkrat und vertritt dort die Interessen des Deutschen Journalisten Verbandes (DJV) Berlin und Brandenburg.

  • Anja-Christin Faber

    Anja‑Christin Faber ist Mitglied des rbb‑Rundfunkrat und kommt über die Entsendung durch den Landesfrauenrat Berlin e. V. und Frauenpolitischer Rat Land Brandenburg e. V.. Sie bringt dort die Sichtweisen der frauen‑ bzw. gleichstellungsbezogene Organisationen des Landes Berlin und Brandenburg ein.

  • Melanie Kühnemann-Grunow

    Melanie Kühnemann‑Grunow ist Mitglied des rbb‑Rundfunkrats und wurde vom Abgeordnetenhaus Berlin entsandt. Sie ist Abgeordnete für die SPD in Berlin.

  • Elske Hildebrandt

    Elske Hildebrandt gehört seit 2025 dem rbb‑Rundfunkrat an und wurde durch den Landtag Brandenburg entsandt. Sie vertritt in diesem Gremium parlamentarische bzw. politische Interessen auf Landesebene der SPD und des Landtags von Brandenburg.

  • Denny Tumlirsch

    Denny Tumlirsch ist offiziell als Mitglied des rbb‑Rundfunkrats für die Amtsperiode 2025–2029 gelistet. Er wurde dort vom Landesbauernverbandes Brandenburg hin versandt.

  • Dennis Hohloch

    Dennis Hohloch ist Mitglied des rbb‑Rundfunkrats und wurde durch den Landtag Brandenburg entsandt. Er ist politisch aktiv bei der in Teilen gesichert rechtsextremen Partei Alternative für Deutschland (AfD)und bringt damit die rechten Sichtweisen seiner Fraktion in das Gremium ein.

  • Andres Veiel

    Andres Veiel ist durch die Akademie der Künste in den rbb-Rundfunkrat entsandt worden. Er bringt kulturelle und künstlerische Expertise in die Medienaufsicht ein. Dabei setzt er sich dafür ein, dass künstlerische Belange und die Kulturberichterstattung im rbb angemessen berücksichtigt werden.

  • Gideon Joffe

    Gideon Joffe wurde von der jüdischen Gemeinschaft in den rbb‑Rundfunkrat entsandt. Er vertritt die Perspektiven der jüdischen Community in Berlin und Brandenburg. Sein Engagement trägt dazu bei, kulturelle Vielfalt und gesellschaftliche Sensibilität in Bezug auf die jüdische Gemeinschaft im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu fördern.

  • Nadja Zivkovic

    Nadja Zivkovic ist Mitglied des rbb-Rundfunkrats und wurde durch den Rat der Bürgermeister Berlin entsandt. Sie bringt kommunale Sichtweisen in die Arbeit des Rundfunkrats ein. Ihr Fokus liegt darauf, lokale Interessen und gemeindebezogene Anliegen der Stadt Berlin in der Medienaufsicht zu vertreten.

  • Linda Kanellos-Okur

    Linda Kanellos‑Okur wurde durch die Katholische Kirche Erzbistum Berlin in den rbb-Rundfunkrat entsandt. Sie vertritt kirchliche und religiöse Interessen innerhalb des Gremiums. Ihr Engagement sorgt dafür, dass kirchliche Perspektiven in Entscheidungen zu Programminhalten und gesellschaftlicher Berichterstattung einfließen.

  • Martina Schrey

    Martina Schrey ist Mitglied des rbb‑Rundfunkrats für die Amtsperiode 2025–2029. Sie ist Vorsitzende des Personalrat des rbbs und wurde von diesem entsandt, um die Belange der Belegschaft im Rundfunkrat zu vertreten.

  • Katja Karger

    Katja Karger wurde durch den Deutschen Gewerkschaftsbund Berlin‑Brandenburg in den rbb‑Rundfunkrat entsandt. Sie bringt gewerkschaftliche Perspektiven in die Aufsicht des öffentlich-rechtlichen Senders ein. In ihrer Arbeit setzt sie sich für Arbeitnehmerinteressen und die Belange von Medienschaffenden ein.

  • Lisa Steger

    Lisa Steger ist Mitglied des rbb‑Rundfunkrats für die Amtsperiode 2025–2029. Sie ist neben Martina Schrey in beratender Funktion vom Personalrat des rbbs entsandt worden.

  • Markus Koinzer

    Marcus Koinzer wurde 2025 als Vertreter der Sorben/Wenden, einer ethnischen Minderheit in Ostdeutschland, in den Rundfunkrat des Rundfunk Berlin-Brandenburg entsandt. Er ist Geschäftsführer der Domowina, dem Dachverband der sorbischen/wendischen Vereine. Zudem ist er Vorsitzender des Rates für Angelegenheiten der Sorben/Wenden im Landtag Brandenburg. In all seinen Funktionen setzt er sich für den Erhalt und die Förderung der sorbischen/wendischen Sprache, Kultur und Minderheitenrechte ein.

Andere einflussreiche Personen
  • Patricia Schlesinger

    Patricia Schlesinger war von 2016 bis 2022 Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb) sowie zeitweise Vorsitzende der ARD. Unter ihrer Führung häuften sich Vorwürfe wegen Vetternwirtschaft, überzogener Ausgaben und mangelnder Transparenz – etwa für luxuriöse Büroausstattungen mit teurem Parkett und lebenden Wänden, Massagesitzen im Dienstwagen, sowie erhebliche Kosten für Umbauten und Nebenausgaben.
    Im Sommer 2022 kam es zur Abberufung durch den Rundfunkrat; ihr wurde fristlos gekündigt, nachdem interne Prüfungen und politische wie öffentliche Kritik massiv wurden. Schlesinger forderte danach ein Ruhegeld, das Gericht sprach ihr für Januar 2023 ein monatliches Ruhegeld in Höhe von ca. 18.400 Euro zu. Der rbb hingegen erhebt Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe und verlangt unter anderem Rückzahlungen für in Rede stehende Ausgaben und Bonuszahlungen.
    Die Affäre löste eine Vertrauenskrise aus – unter Mitarbeitern, in Politik und Öffentlichkeit – und führte zu Reformdebatten über Kontrolle, Compliance und die Rolle von Rundfunkgremien. Ermittlungen durch die Berliner Generalstaatsanwaltschaft sowie mehrere Rechtsstreitigkeiten begleiten die juristische Aufarbeitung seither.

Schlagzeilen
Aktive Transparenz
Unternehmen/Kanal informiert proaktiv und umfassend über seine Eigentumsverhältnisse, Daten werden ständig aktualisiert und sind leicht überprüfbar
Metadaten

Der durchschnittliche Wechselkurs des US-Dollars gegenüber dem Euro im Jahr 2024 lag bei etwa 0,92 Euro pro US-Dollar.

Quellen
Dokumente
  • Liste der Gesellschafter, RBB Media GmbH
    File
  • Gesellschaftsvertrag der RBB Media GmbH
    File
  • Jahresabschluss und Geschäftsbericht (Lagebericht) 2023, RBB
    File
  • rbb Beteiligungsorganigramm, 2024
    File
  • Beteiligungsbericht des Rundfunk Berlin-Brandenburg für 2023
    File
  • Jahresabschluss 2023, RBB Media GmbH HRB 6141
    File